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Sensoren für Holzverarbeitung

In der Holzverarbeitung und Pelletproduktion ermöglichen Sensoren im Jahr 2025 eine hochpräzise Steuerung, die Ressourcen schont und die Produktqualität sichert.

Vorteile in der Holzverarbeitung

  • Optimiertes Schnittbild: Laserscanner erstellen 3D-Modelle von Baumstämmen, um das optimale Schnittbild zu berechnen und Materialverluste zu minimieren.
  • Präzise Qualitätskontrolle: Sensoren überwachen Maße, Rechtwinkligkeit und Verzug von Werkstücken automatisch nach dem Schnitt.
  • Erhöhte Arbeitssicherheit: Berührungslose Sicherheitssysteme wie „SafeDetect“ nutzen Sensoren zur Abstandsüberwachung, wodurch Maschinen bei Annäherung von Personen automatisch abbremsen oder stoppen.
  • Werkzeugschutz: Mikrometer-Sensoren verhindern Kollisionen zwischen Werkzeugen (z. B. Druckköpfen) und Holzplatten. 

Vorteile in der Pelletproduktion

  • Feuchtemessung: Sensoren in der Beschickung messen kontinuierlich die Holzfeuchte, was für einen stabilen Pressvorgang und die Einhaltung von Qualitätsnormen (z. B. ENplus) entscheidend ist.
  • Vermeidung von Lieferengpässen: Intelligente Füllstandssensoren in Pelletlagern liefern Echtzeitdaten, die eine vorausschauende Logistik ermöglichen und Nutzer warnen, bevor Vorräte kritisch sinken.
  • Prozessüberwachung: In der Produktion werden Gase wie Methan, CO und CO₂ überwacht, um die Holzgasqualität zu sichern und Indikatoren für kritische Komponenten wie Teer zu erhalten.
  • Verschleißschutz: Wie in anderen Industriezweigen ermöglichen Vibrations- und Temperatursensoren eine vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance), um Ausfälle der Pressen zu verhindern. 

Durch den Einsatz dieser Technologien können Betriebe den Herausforderungen durch steigende Energiekosten und Fachkräftemangel effizient begegnen.