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Sensoren für Chemiesparte

In der Chemiebranche und in ATEX-geschützten Bereichen (Explosionsschutz) leisten Sensoren im Jahr 2025 einen entscheidenden Beitrag zur Anlagensicherheit und Prozessstabilität.

Vorteile in der Chemiebranche

  • Prozessoptimierung: Elektrochemische Sensoren ermöglichen die Echtzeit-Überwachung von pH-Werten, chemischen Konzentrationen und Korrosionsraten, was die Produktqualität sichert und Ausschuss minimiert.
  • Extremschutz: Hochwertige keramische Messzellen (z. B. CERTEC®-Technologie) arbeiten selbst unter aggressiven, abrasiven Bedingungen nahezu driftfrei und präzise.
  • Vorausschauende Wartung: Durch kontinuierliche Analyse von Vibrations- und Temperaturdaten können Fehlfunktionen frühzeitig erkannt werden, bevor es zu ungeplanten Stillständen kommt. 

Vorteile im ATEX-Bereich

  • Aktive Zündvermeidung: ATEX-zertifizierte Sensoren sind so konstruiert, dass sie Messaufgaben erfüllen, ohne selbst eine Zündquelle für die explosionsfähige Atmosphäre darzustellen.
  • Frühzeitige Leckage-Erkennung: Gasdetektionssysteme überwachen brennbare Gase oder Dämpfe kontinuierlich. Sie lösen bei Erreichen kritischer Grenzwerte automatisch Alarme aus, schließen Ventile oder unterbrechen die Stromzufuhr.
  • Erhöhte Personensicherheit: Sensoren reduzieren die Notwendigkeit für Techniker, sich in gefährlichen Zonen aufzuhalten, da Daten per Fernüberwachung (IoT-Sensoren) bereitgestellt werden.
  • Einfacheres Anlagendesign: Eigensichere Sensoren begrenzen die Energiezufuhr so stark, dass ein Funke zur Zündung nicht ausreicht. Dies vereinfacht die Installation, da oft auf schwere, druckfeste Kapselungen verzichtet werden kann. 

Wichtige Kennzeichnungen 2025

Achten Sie beim Einsatz in Europa auf die aktuelle Richtlinie 2014/34/EU (ATEX 114) für Geräte und die Richtlinie 1999/92/EG (ATEX 153) für den Betrieb. Entsprechende Sensoren müssen eine eindeutige Kennzeichnung für die jeweilige Ex-Zone (z. B. Zone 0, 1 oder 2 für Gase) aufweisen.